Über mich
Als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe unterstütze ich Frauen dabei, ihre Situation im Moment einer gynäkologischen Diagnose zu verstehen – durch eine klare medizinische Einordnung und den persönlichen Dialog. Ziel meiner Beratung ist es, meine Patientinnen in die Lage zu versetzen, Entscheidungen über den Umgang und die nächsten Behandlungsschritte ihrer Erkrankung eigenständig treffen zu können.
Als langjähriger Chefarzt mit ausgewiesener chirurgischer Erfahrung und belegter Spezialisierung in minimal-invasiven Operationstechniken, Beckenbodenmedizin und Onkologie decke ich ein breites Behandlungsspektrum innerhalb der Gynäkologie ab: Differenziert, abgestuft und leitlinienorientiert.
Meine Arbeit umfasst vier zentrale fachliche Felder:
Im Mittelpunkt stehen abgestufte Behandlungskonzepte, die konservative und operative Verfahren sinnvoll miteinander verbinden. Ziel ist die Wiederherstellung von Funktion, Alltagstauglichkeit und Lebensqualität.
Die Behandlung erfolgt auf Basis einer differenzierten Indikationsstellung und kombiniert, je nach Situation, konservative und operative Ansätze. Entscheidend ist für mich eine langfristige, individuell abgestimmte Begleitung.
Die Behandlung erfolgt leitlinienorientiert und in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Spezialist:innen aus angrenzenden Fachbereichen. Zentrale Elemente sind strukturierte Tumorkonferenzen, eine klare medizinische Einordnung und eine hohe operative Expertise.
Die Geburtshilfe ergänzt mein fachliches Spektrum als umfassend tätiger Gynäkologe. Sie ist werteorientiert geprägt, interventionsarm gedacht und evidenzbasiert begleitet.
Chirurgische Kompetenz
Meine Tätigkeit ist deutlich chirurgisch geprägt mit einem Schwerpunkt auf:
Gleichzeitig werden konservative und nicht-operative Alternativen stets mitgedacht. Chirurgie ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, aber nicht automatisch die erste Option.
“Ich möchte Patientinnen nicht nur informieren, sondern sie befähigen, selbstbestimmt gesundheitliche Entscheidungen zu treffen. Mein Wunsch ist es, dass sie genau verstehen, was in ihrem Körper geschieht, welche Optionen sie haben und sich aktiv an Entscheidungen beteiligen. Empowerment heißt für mich, aus einem medizinischen Prozess eine gemeinsame Verantwortung zu machen – transparent, verständlich und auf Augenhöhe.”


Am Anfang jeder medizinischen Behandlung steht der Austausch über Ihre aktuellen und frühere Beschwerden, Erkrankungen und relevante Lebensumstände. Auch etwaige Sorgen und bisherigen Erfahrungen werden thematisiert. Dieses Zuhören ist kein formaler Akt, sondern liefert häufig mehr diagnostische Hinweise als apparative Diagnostik und hilft mir, Ihr Anliegen zu verstehen und den Menschen hinter dem Symptom kennenzulernen.
Auf Basis dieser Informationen folgen, wenn nötig, gezielte Untersuchungen. Manchmal reichen eine körperliche Untersuchung und die Ultraschalluntersuchung aus, manchmal braucht es weiterführende bildgebende Diagnostik, Labordiagnostik, Funktionsdiagnostik oder sogar operative Diagnostik, um Gewissheit zu bekommen. Jeder dieser Schritte dient einem gemeinsamen Ziel: Klarheit zu schaffen und eine sichere, passende Diagnose zu stellen.
Der Weg von der ersten Schilderung bis zur endgültigen Diagnose ist deshalb kein rein technischer Prozess, sondern ein behutsames und strukturiertes Vorgehen, getragen von Vertrauen, Sorgfalt und dem Wunsch, bestmöglich zu helfen.
Doch medizinische Klarheit allein genügt nicht. Eine Diagnose zu stellen bedeutet nicht nur, eine Erkrankung zu benennen. Sie verändert Perspektiven, wirft Fragen auf und fordert Entscheidungen. Genau hier beginnt ein weiterer, ebenso wichtiger Schritt: Ihre eigenen Ressourcen sichtbar zu machen und Ihre Gesundheitskompetenz zu fördern.
Auf Sie individuell zugeschnittene Behandlungskonzepte sind möglicherweise komplex.
Sie können dabei auf eine hohe fachliche Expertise vertrauen, basierend auf langjähriger Berufserfahrung, Implementierung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Behandlungspraxis und Spezialisierung. Gerade bei komplexen Beschwerdebildern endet gute Medizin jedoch nicht an den Grenzen eines einzelnen Fachgebiets. Wenn Symptome vielschichtig sind, wenn Diagnosen mehrere Ebenen betreffen oder wenn Therapieentscheidungen weitreichend sind, braucht es mehr als nur eine Perspektive.
In solchen Situationen kümmert sich ein multiprofessionelles und interdisziplinäres Team um Sie. Dieses Zusammenspiel ermöglicht es, medizinische, funktionelle und persönliche Aspekte gemeinsam zu betrachten und ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept zu entwickeln. Ziel ist es, nicht nur eine Erkrankung zu behandeln, sondern den Menschen in seiner gesamten Situation wahrzunehmen und bestmöglich zu begleiten.
Ich handle wertebasiert
Schwerpunktbezeichnung Gynäkologische Onkologie
Landesärztekammer
Das personenbezogene Zertifikat ist ein verlässliches Qualitätsmerkmal und bestätigt, dass ich als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe über eine zusätzliche, mehrjährige Spezialisierung in der Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane verfüge. Diese Zusatzqualifikation wird in Deutschland durch die Landesärztekammer nach klar definierten Weiterbildungs- und Erfahrungsanforderungen und bestandener Prüfung verliehen.
Senior-Brustoperateur
Deutsche Krebsgesellschaft DKG
Das personenbezogene Zertifikat ist ein verlässliches Qualitätsmerkmal innerhalb eines zertifizierten Brustkrebszentrums der DKG. Bestätigt wird, dass ich als Operateur über besonders umfangreiche Erfahrung in der operativen Behandlung von Brustkrebs verfüge, eine hohe, jährlich überprüfte Anzahl an Brustoperationen durchführe und fest in die Qualitätsstrukturen eines zertifizierten Zentrums eingebunden bin. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von fünf Jahren.
Fachgebundene genetische Beratung
Landesärztekammer
Das personenbezogene Zertifikat ist ein verlässliches Qualitätsmerkmal und bestätigt, dass ich als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe über eine zusätzliche Spezialisierung in der genetische Beratungen im eigenen Fachgebiet verfüge und diese Beratung durchführen darf. Grundlage ist das deutsche Gendiagnostikgesetz (GenDG), das klare Anforderungen an Qualifikation, Aufklärung und Qualität der Beratung stellt. Diese Zusatzqualifikation wird in Deutschland durch die Landesärztekammer nach klar definierten Weiterbildungsanforderungen und bestandener Prüfung verliehen.
Als ärztlich Beratender in einem zertifizierten Brustkrebszentrum und Gynäkologischen Krebszentrum bin ich als Kooperationspartner des Deutschen Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs FBREK gelistet.
MIC II
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie AGE
Das personenbezogene Zertifikat ist ein verlässliches Qualitätsmerkmal für die besondere Spezialisierung im Bereich der gynäkologischen minimal-invasiven Chirurgie. Bestätigt wird die Durchführung einer festgelegten Anzahl anspruchsvoller minimal-invasiver Operationen, die Beherrschung komplexerer laparoskopischer Operationsverfahren, die konsequente Orientierung an aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien und kontinuierliche nationale und internationale, strukturierte und zertifizierte Fortbildung auf diesem Spezialgebiet. Das MIC II-Zertifikat hat eine Gültigkeit von fünf Jahren.
Da Vinci® Console Surgeon Off-Site und Single-Site
IRCAD, Intuitive
Das personenbezogene Zertifikat bestätigt, dass offiziell für die Durchführung robotisch assistierter Eingriffe mit dem da Vinci®-Operationssystem strukturierte theoretische und praktisch geschult und qualifiziert wurde. Single-Site beschreibt eine spezielle Operationsmethode, bei der der Eingriff über nur einen einzigen Zugang erfolgt, meist über einen kleinen Hautschnitt im Nabel anstatt über bis zu fünf kleiner, über den Bauch verteilter Schnitte.
AGUB II (in Zertifizierung)
Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion AGUB
Das personenbezogene Zertifikat ist ein verlässliches Qualitätsmerkmal für die besondere Spezialisierung in der weiblichen Beckenbodenmedizin. Bestätigt wird eine fortgeschrittene fachliche Expertise und umfangreiche Erfahrung in der komplementären Diagnostik sowie in konservativen und operativen Therapieverfahren. Die konsequente Orientierung an aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien, kontinuierliche nationale und internationale, strukturierte und zertifizierte Fortbildung auf diesem Spezialgebiet und die sichere und regelmäßige Durchführung eines breiten Spektrums operativer Verfahren werden alle fünf Jahre von der Fachgesellschaft überprüft.
Beratungsstelle
Deutschen Kontinenz Gesellschaft DKG
Das personenbezogene Zertifikat bestätigt die nachgewiesene Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Kontinenz- und Beckenbodenstörungen. Die konsequente Orientierung an aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien, kontinuierliche nationale und internationale, strukturierte und zertifizierte Fortbildung auf diesem Spezialgebiet mit dem Fokus auf die nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten werden alle drei Jahre von der Fachgesellschaft überprüft.
1996 bis 2003
Studium der Medizin an der RWTH Aachen
27. Februar 2007
Dissertation & Promotionskolloquium „magna cum laude“
27. November 2008
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
29. Januar 2014
Schwerpunktbezeichnung Gynäkologische Onkologie
08. Juni 2016
Qualifikation zur fachgebundenen Genetischen Beratung
Januar / März 2012
P.T. Ramirez MD PhD, B. Miles MD PhD; Houston, Texas USA
MD Anderson Cancer Center - Gynecological Oncology
MITIE - Methodist Institute for Technology, Innovation and Education
Februar 2012
R. Bastier; Strasbourg, Frankreich
IRCAD - Research Institute against Digestive Cancer
Februar 2016
Prof. Dr. med. habil. J. Sehouli; Berlin
Charité - Europäisches Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs
April 2016
Prof. Dr. med. habil. Dr. h.c. A. du Bois; Essen
KEM - Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie
April 2026
Prof. Dr. med. habil. R. Tunn; Berlin
Deutsches Beckenbodenzentrum, Alexianer St. Hedwig Krankenhaus
seit Juli 2026
Chefarzt der Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe
Helios Klinikum München-West und Helios Amper Klinikum Dachau
Juli 2017 bis Juli 2026
Chefarzt der Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe
Diakonissenkrankenhaus Dresden
Leiter des Brustkrebszentrum am Standort Diakonissenkrankenhaus (DKG)
Leiter des Gynäkologischen Krebszentrum (DKG)
Perinataler Schwerpunkt Level III
Sept. 2014 bis Juni 2017
Leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt der Frauenklinik
Diakonissenkrankenhaus Dresden
Brustkrebszentrum (DKG), Perinataler Schwerpunkt Level III
Prof. Dr. med. habil. A. Werner
Mai 2013 bis Aug. 2014
Kommissarischer Chefarzt der Frauenklinik
Elblandkliniken
Dez. 2010 bis April 2013
Leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt der Frauenklinik
Elblandkliniken
Gynäkologisches Krebszentrum (DKG), Beckenbodenzentrum (DKG)
Perinataler Schwerpunkt Level III
Prof. Dr. med. habil. Prof. h.c. D.G. Kieback
Okt. bis Nov. 2010
Oberarzt in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Heinrich Braun Klinikum Zwickau
Dez. 2007 bis Sept. 2010
Assistenz-/ Facharzt in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Helios Klinikum Aue
Perinatal-Zentrum Level II
Prof. Dr. med. habil. Prof. h.c. D.G. Kieback
Aug. bis Nov. 2007
Assistenzarzt in der Klinik und Poliklinik für Gynäkologie
Universität Hamburg-Eppendorf
Gynäkologisches Krebszentrum (DKG), Brustkrebszentrum (DKG)
Univ. Prof. Dr. med. habil. F. Jänicke
Juli 2003 bis Juli 2007
Assistenzarzt in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Klinikum Dresden-Friedrichstadt
Brustkrebszentrum (DKG), Dysplasiezentrum, Perinataler Schwerpunkt Level III
PD Dr. med. habil. K.W. Degen
seit 2005 bis 2020
Mammasonographie Stufe I (DEGUM)
seit Mai 2007
Akupunktur Ärztekammer-Diplom (ProMedico)
seit November 2010
Sach- & Fachkunde Lasermedizin (LMTB)
seit Februar 2012
Off-Site & Single-Site Console Surgeon für daVinci Operationssystem (Intuitive Surgical)
seit April 2012
Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft (DKG)
seit Oktober 2014
MIC II Zertifikat (AGE)
seit Februar 2016
Senior-Mammaoperateur (DKG)
seit Juni 2016
Qualifikation fachgebundene genetische Beratung (SLÄK)
seit Dezember 2025
AGUB I Zertifikat (AGUB)
seit April 2026
AGUB II Zertifikat (AGUB)
60 Monate
Facharztkompetenz Frauenheilkunde und Geburtshilfe (SLÄK WBO 2021)
36 Monate
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie (SLÄK WBO 2006)
2023 bis 2025
Dozent an der Dresden International University (DIU) für Hebammenkunde B.Sc.
Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Endoskopie (AGE)
Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion (AGUB)
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS)
Deutsche Kontinenz Gesellschaft (DKG)
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
European Society of Gynaecological Oncology (ESGO)
International Continence Society (ICS)
International Urogynecological Association (IUGA)
Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO)